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Je höher die Energiepreise steigen, desto mehr lohnt es sich in eine energiesparende Modernisierung zu investieren.

Maßnahmen wie die Dämmung von Dach und Wänden oder das Erneuern der Heizungsanlage können den Energieverbrauch und die damit verbundenen Kosten erheblich senken. 

Sie verschaffen dem Eigentümer langfristig mehr finanzielle Freiheit und steigern den Marktwert des Gebäudes, denn der Faktor „energetische Qualität“ wird zu einem immer wichtigeren Kriterium für Käufer und Mieter. 

Doch wann machen sich Modernisierungsmaßahmen bezahlt? 

 

Ein durchschnittliches, nicht modernisiertes Einfamilienhaus aus dem Jahr 1970 mit einer Wohnfläche von 150 Quadratmetern verbraucht jährlich etwa 4.500 Liter Heizöl für die Raumheizung und warmes Wasser. Bei zu Grunde gelegten Heizölpreisen von rund 90 Euro für 100 Liter fallen Energiekosten von ca. 4.050 Euro pro Jahr an, von denen je nach Modernisierungsumfang bis zu 2.713.50 Euro eingespart werden können. 

 

Beispiel für ein typisches Einfamilienhaus.

Den folgenden  Beispielen liegt die Annahme zu Grunde, dass die Energiepreise künftig um ca. 5 Prozent pro Jahr steigen werden.. Die angenommene Steigerung liegt damit noch unter dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre.  

 

Variante 1 - Teildämmung

Eine gute Dämmung der obersten Geschossdecke, der Kellerdecke und der Rohrleitungen spart bei Investitionskosten von etwa 7.500 Euro  ca. 20 Prozent der benötigten Energie. Die Ersparnis liegt damit im ersten Jahr bei 810 Euro – und steigt in jedem weiteren Jahr mit den Energiepreisen um fünf Prozent. Die Investition rechnet sich damit nach 9 Jahren.

  

 Variante 2 - Heizungserneuerung

 Der Einbau einer neuen Heizungsanlage mit Brennwerttechnik und Solarwärmeanlage spart etwa 35 Prozent Energie. Das macht bei heutigen Preisen eine Einsparung von 1.417,50 Euro, die jährlich um fünf Prozent wächst. Die Investitionskosten in Höhe von ca. 12.000 Euro haben sich nach 9 Jahren amortisiert.

 

Variante 3 - „Komplett-Modernisierung“

Eine umfassende Modernisierung des Gebäudes auf Neubau-Niveau beinhaltet die Dämmung der obersten Geschoss- und der Kellerdecke sowie der Rohrleitungen und der Außenwände, zusätzlich den Einbau von Wärmeschutzfenstern und einer neuen energieeffizienten Heizungsanlage.

Die Maßnahmen kosten insgesamt etwa 75.000 Euro und lösen Energiekosteneinsparungen von etwa 2.713,50 Euro (67 Prozent) im ersten Jahr aus.

Achtung: die Investitionskosten werden über die KFW-Bank finanziert.

 

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